7 Jahre Boxen bei der TGZ
Mittwochsgruppe
B o x e n i m s i e b e n t e n J a h r
Nicht die 7. Runde, sondern das siebente Jahr ist für die Boxer in der Turngemeinde Zeilsheim angebrochen. Das sind wenige Jahre, jedoch gibt es Boxen in Zeilsheim schon über 100 Jahre. Als sich 1906 der Athletik Sportclub 06 gründete, gab es schon boxende Athleten, aber erst 1920 entstand eine Boxgruppe daraus.
Und 1927 gründeten die Gebrüder Karl und Johann Schmitt den “Faustkämpferverein Zeilsheim”. Zu den ersten Aktiven zählte auch Joseph “Seppl” Bleidt, der in vielen Vereinen und im Vereinsring tätig war.
Die 30er Jahre brachte Höhepunkte mit den Namen Heinrich Kraus, Moog, Westenberger, Gebrüder Göttmann und dem Gaumeister Seppl Bleidt.
Nach dem 2. Weltkrieg waren Johann Schmitt und Seppl Bleidt wieder am Aufbau des Boxvereins tätig. Viele Boxer wären zu nennen, aber alles gipfelte im Namen Herbert Schilling, der 1946 als Vize-Jugendhessenmeister begann und die Laufbahn mit der Europameisterschaft (1951) und der Teilnahme an der Olympiade in Helsinki (1952) krönte, wofür ihm das “Silberne Lorbeerblatt” verliehen wurde.
Aus der Staffel der 50er und 60er Jahre sind viele Meister hervorgegangen und Mitglieder jener Staffel sind auch heute in Zeilsheim zu treffen: Günter Salamon, Günter Swientek und Philipp Kopp.
Es wurde problematisch, Vereine mit nur einer Sportart am Leben zu erhalten. Aus diesem Grund traten die Boxer - nach einer kurzen Zeitspanne als Boxabteilung des “Polizei-Sportverein Grün-Weiß” im Jahr 2003 der “Turngemeinde Zeilsheim” bei. Inzwischen hat der neue Trainer Franz Kotrba mit seinem Assistenten Karl-Heinz Leber schon 7 Athleten durch 47 Kämpfe geführt.
Mitglieder der Zeilsheimer Boxer haben auch schon fast alle Positionen im Hessischen Boxverband - außer der Position des Präsidenten - besetzt.
(Gerd Königsmann, 18.01.2010)